Dein nächstes Abenteuer

Leopold Museum

Außenansicht des Leopold Museums Wien mit seinem markanten weißen Kalkstein-Kubus im MuseumsQuartier
Ausstellungsplakat am Leopold Museum Wien
Innenansicht des Leopold Museums
Statue von Egon Schiele im Leopold Museum Wien
Mario betrachtet Gustav Klimts Gemälde im Leopold Museum
Mario vor der Gustav-Klimt-Sammlung in Wien
Leopold Museum Wien, Egon Schiele, Selbstporträt
Moderne Architektur des Leopold Museums in Wien
Eingang zum Leopold Museum im Wiener MuseumsQuartier
Eckperspektive des Leopold Museums Wien mit den klaren geometrischen Linien des Ortner & Ortner-Entwurfs
Innenansicht der minimalistischen Architektur des Leopold Museums

Leopold Museum

Karte 120 Min.
Affiliate-Links: Mit * markierte Links sind Affiliate-Links. Wir erhalten möglicherweise eine Provision ohne Mehrkosten für dich. Unsere Empfehlungen bleiben unabhängig.

Das Leopold Museum, 2001 in Wien eröffnet, beherbergt eine außergewöhnliche Sammlung von Egon Schiele, Gustav Klimt und Oskar Kokoschka. Die Bestände wurden vom Kunstsammler Rudolf Leopold und seiner Frau Elisabeth zusammengetragen und gehören seit 1994 der Leopold Museum-Privatstiftung. Wer moderne österreichische Kunst erleben will, kommt hier nicht vorbei - intensive Ausdruckskraft und intime Emotionen, die die österreichische Moderne ausmachen.

Events

Gustave Courbet: Realist und Rebell im Leopold Museum

19.02.2026 21.06.2026
Der Erfinder des Realismus bekommt seine erste Einzelausstellung in Österreich - das Leopold Museum zeigt, warum er die Kunstwelt verändert hat.
19.02.2026 21.06.2026
Jetzt

Lange Nacht der Museen

03.10.2026
Ein Ticket, über 100 Museen, 18:00 bis 01:00. Wiens größte Kulturnacht mit Shuttle-Bussen und Sonderprogrammen.
03.10.2026
Öffnungszeiten +43 1 525701522 Website Barrierefreier ZugangQuelle: Google Maps
Adresse:
Museumsplatz 1
1070 Wien

Muvamo-Meinung

Das Leopold Museum führt dich ins Herz der österreichischen Kunst, mit der Egon-Schiele-Sammlung als absolutem Highlight. Seine intensiven Selbstporträts und leuchtenden Farben wirken lebendig und kraftvoll. Seine Werke zu sehen, entstanden in schwierigen historischen Zeiten, ist wirklich bewegend. Ein besonderes Werk ist Schieles "Selbstbildnis mit Lampionfrüchten", das seine intensive Selbsterforschung und seinen mutigen Umgang mit Form und Farbe einfängt.

Auch Gustav Klimt ist vertreten und zeigt eine Seite seines Schaffens, die weniger bekannt, aber ebenso faszinierend ist. Seine Landschaften offenbaren eine sanftere, nachdenklichere Seite. Über diese gefeierten Künstler hinaus bietet das Museum einen umfassenden Einblick in die österreichische Moderne mit Werken von Oskar Kokoschka und Richard Gerstl sowie spannenden Ausstellungen zur Wiener Kultur um 1900.

Das minimalistische White-Cube-Design des Museums bildet einen wunderbaren Kontrast zu den farbintensiven Werken, verstärkt durch natürliches Licht. Auf dem obersten Stockwerk bietet eine Terrasse einen fantastischen Blick auf den Innenhof des MuseumsQuartiers. Auch für Fotografie-Fans ist die Architektur des Museums ein Highlight.

Das Leopold Museum ist ein kultureller Schatz, der dazu einlädt, Österreichs reiches künstlerisches Erbe zu entdecken.

Nützliche Tipps

Kulinarische Highlights

  • Nach dem Museumsbesuch kannst du in einem der entspannten Cafés rund ums MuseumsQuartier abschalten. Der Innenhof ist perfekt für eine stilvolle Kaffeepause, ein leichtes Mittagessen oder einen frühen Spritzer.

  • In den wärmeren Monaten lohnt sich die Libelle-Terrasse auf dem Dach des Leopold Museums. Ein toller Spot für einen Sundowner mit Blick über die Wiener Dächer.

Geheimtipps

  • Die Ausstellung "Wien 1900" taucht tief in die kreative und intellektuelle Energie ein, die Wien um 1900 prägte.
  • Halte Ausschau nach den Wechselausstellungen, die oft weniger bekannte Künstler:innen der Moderne ins Rampenlicht rücken.

Bonus Infos

  • Der Museumsshop hat eine großartige Auswahl an Kunstbüchern, Drucken und Schiele-inspirierten Souvenirs - perfekt als Mitbringsel.
Fotospots & Highlights
Statue von Egon Schiele im Leopold Museum Wien
Statue von Egon Schiele im Leopold Museum WienEgon-Schiele-Gemälde im Leopold Museum WienEgon-Schiele-Sammlung im Leopold MuseumExpressionistisches Werk von Egon Schiele in WienNahaufnahme eines expressiven Gemäldes von Egon Schiele im Leopold Museum WienEgon Schiele im Leopold MuseumHighlights der Egon-Schiele-Sammlung im Leopold MuseumDie Egon-Schiele-Räume im Leopold Museum Wien erkunden

Egon-Schiele-Sammlung

Das Leopold Museum besitzt die weltweit bedeutendste Sammlung von Egon Schieles Werken mit über 40 Gemälden und mehr als 180 Arbeiten auf Papier. Die Präsentation zeichnet Schieles Entwicklung nach - von seiner frühen akademischen Ausbildung bis zu seinem expressiven, oft provokanten Spätwerk. Zu den Schlüsselwerken gehören Selbstseher II (Tod und Mann), Sitzender männlicher Akt (Selbstporträt) und Die Eremiten, die seinen unverwechselbaren Umgang mit Linie, seine karge Farbpalette und psychologische Intensität zeigen. Die Sammlung bietet einen umfassenden Einblick in Schieles kurze, aber einflussreiche Karriere und seine Rolle im österreichischen Expressionismus.

Fotos
Mario vor der Gustav-Klimt-Sammlung in Wien
Mario vor der Gustav-Klimt-Sammlung in WienGemälde von Gustav Klimt im Leopold Museum WienMario betrachtet Gustav Klimts Gemälde im Leopold MuseumBerühmtes Gemälde von Gustav Klimt im Leopold MuseumHighlight der Gustav-Klimt-Ausstellung im Leopold Museum

Gustav-Klimt-Sammlung

Die Klimt-Bestände des Leopold Museums konzentrieren sich auf das Früh- und Mittelwerk des Künstlers und umfassen rund ein Dutzend bedeutende Gemälde sowie über 100 Vorzeichnungen. Das herausragende Werk ist Tod und Leben (1910/15), eine wegweisende Allegorie auf Sterblichkeit und Erneuerung. Landschaften aus der Attersee-Region, Figurenstudien und symbolistische Skizzen ergänzen die Präsentation und zeichnen die Entwicklung von Klimts Bildsprache jenseits der berühmten "goldenen Phase" nach.

Fotos

Von privater Leidenschaft zum öffentlichen Schatz: Die Geschichte des Leopold Museums

Das Leopold Museum verdankt seine Existenz der Leidenschaft von Dr. Rudolf Leopold und seiner Frau Elisabeth. Rudolf Leopold war Arzt von Beruf, aber Kunstsammler aus Leidenschaft. Ab den 1950er-Jahren widmete er sein Leben dem Sammeln von Werken österreichischer Künstler, die zu dieser Zeit wenig Beachtung fanden - darunter Egon Schiele, der international noch kaum bekannt war, und Gustav Klimt, dessen Werk erst langsam über Österreich hinaus Anerkennung fand.

Nachtansicht des Leopold Museums Wien, architektonische Beleuchtung hebt die weiße kubische Struktur gegen den Abendhimmel hervor.
Nachtansicht des Leopold Museums - die architektonische Beleuchtung hebt die weiße kubische Struktur eindrucksvoll gegen den Abendhimmel hervor.

1994 übertrugen Rudolf und Elisabeth Leopold mit Unterstützung der Republik Österreich und der Österreichischen Nationalbank einen Großteil ihrer Privatsammlung in die neu gegründete Leopold Museum-Privatstiftung. Das war der Startschuss für das Leopold Museum, wie wir es heute kennen.

Das Gebäude, entworfen von den Architekten Laurids und Manfred Ortner, ist selbst ein modernistisches Meisterwerk. Die weiße Kalksteinfassade und klaren Linien kontrastieren bewusst mit der barocken und klassizistischen Architektur ringsum - ein architektonisches Statement für den Geist der Moderne.

Im Inneren zeigt das Museum über 5.000 Kunstwerke mit Schwerpunkt auf der Fin-de-Siècle-Periode, dem Design der Wiener Werkstätte und dem frühen 20. Jahrhundert. Die Schiele-Sammlung ist ein besonderes Highlight: Über 200 seiner Werke - Gemälde, Zeichnungen und Aquarelle - bieten einen umfassenden Einblick in Leben und Denken eines der einflussreichsten österreichischen Künstler.

Neben Schiele und Klimt feiert das Museum auch andere Schlüsselfiguren der österreichischen Moderne wie Oskar Kokoschka, Koloman Moser und Alfred Kubin. Wechselausstellungen bereichern das Programm und beleuchten oft breitere Themen der europäischen Moderne und zeitgenössischen Kunst.

Tickets

Wir empfehlen, die Tickets vorab online zu kaufen, besonders an stark besuchten Tagen. Das ist bequemer als der Kauf vor Ort und sichert dir dein Wunsch-Zeitfenster ohne Anstehen.