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MQ Libelle

Gäste genießen die Terrasse der MQ Libelle Wien mit Outdoor-Sitzplätzen und entspannter Atmosphäre im MuseumsQuartier.
Zentraler Platz des MuseumsQuartier mit vielfältiger Architektur.
Porträt von Adriana auf der MQ Libelle mit der Dachterrasse im Hintergrund.
Abendstimmung an der Libelle-Bar Wien mit beleuchteter Terrasse und lebhafter Atmosphäre im MQ.
Adriana an der MQ Libelle Wien vor der markanten geschwungenen Glasstruktur.
Blick von der MQ Libelle Terrasse auf das MuseumsQuartier Wien.
Beleuchtete Ringskulptur auf der Dachterrasse der MQ Libelle in der Abenddämmerung.
Leuchtender Neonschriftzug "Zur Libelle" über der Bartheke des MQ Libelle zur blauen Stunde.
Adriana mit einem Glas Wein auf der Dachterrasse des MQ Libelle in der Abenddämmerung.

MQ Libelle

KarteGoogle Maps: 4.4/5 (684 reviews)
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Das 2020 eröffnete MQ Libelle thront auf dem Leopold Museum im Herzen des Wiener MuseumsQuartiers. Entworfen von den Architekten Laurids und Manfred Ortner von O&O Baukunst, mit künstlerischen Beiträgen von Brigitte Kowanz und Eva Schlegel. Über einen Außenaufzug ist die Terrasse kostenlos zugänglich. Das MQ Libelle ist Veranstaltungsort, Kulturraum, Aussichtsterrasse und Ruheoase in einem.

Öffnungszeiten +43 1 5235881 Website Barrierefreier ZugangQuelle: Google Maps
Adresse:
Museumsplatz 1
1070 Wien

Muvamo-Meinung

MQ Libelle erhält den Muvamo Award für das "Beste Skyline-Kunst-Erlebnis in Wien", das atemberaubende Stadtansichten mit innovativen Kunstinstallationen kombiniert.

Oben auf dem Dach des Leopold Museums angekommen, betrittst du die Libelle - eine Oase über dem Trubel der Stadt. Der Pavillon heißt "Libelle", weil sein luftiges, flügelartiges Dach über dem Gebäude zu schweben scheint wie eine Libelle im Flug. Highlights sind die Glasstruktur und die markanten Lichtinstallationen auf der Terrasse. Die Panoramablicke über Wiens historische Skyline, kombiniert mit zeitgenössischen Kunstinstallationen, ergeben eine wunderbare Szenerie. Die Konstruktion selbst ist modern und minimalistisch, mit einem transparenten Dach, das Sonnenlicht filtert und weiche Schatten über die Terrasse wirft. Hier oben herrscht eine Offenheit und Ruhe, die im Kontrast zu den belebteren Innenhöfen darunter steht.

Die Terrasse überblickt Wiens historisches Zentrum - von hier aus erkennst du die Hofburg, die Zwillingsmuseen am Maria-Theresien-Platz und sogar die Turmspitze des Stephansdoms in der Ferne. Besonders beeindruckend bei Sonnenuntergang, wenn die Dächer in goldenes Licht getaucht sind.

Die Terrasse selbst ist kostenlos und öffentlich zugänglich, dazu gibt es ein kleines saisonales Rooftop-Café und eine Bar. Hier kannst du bei einem Kaffee, Wein oder Spritzer den Blick genießen - ein schöner Bonus für alle, die etwas länger bleiben wollen. Du kannst aber genauso einfach herumspazieren, die Aussicht genießen und ein paar Fotos machen, ohne etwas bestellen zu müssen.

Abends entfaltet die MQ Libelle einen besonderen Charme, wenn die untergehende Sonne goldene Töne über die Stadt legt. Ein perfekter Ort für Fotograf:innen und Romantiker:innen, der einen ruhigen Rückzugsort vom Großstadttrubel bietet.

Nützliche Tipps

  • Beste Besuchszeit: am frühen Abend zur Golden Hour.
  • Barrierefreiheit: Aufzug für bequemen Zugang zur Dachterrasse.
  • Fotografieren erlaubt - Kamera einpacken lohnt sich!
  • Die Libelle-Terrasse ist im Winter geschlossen.

Kulinarische Highlights

  • Gönn dir einen Drink an der Rooftop-Bar.
  • Nach dem Dachterrassen-Besuch lohnt sich das Ribelli im nahen 25hours Hotel (5 Min. zu Fuß). Ein lebhaftes, designaffines italienisches Restaurant mit neapolitanischen Pizzen, Antipasti zum Teilen und einem fantastischen Interieur. Ideal für ein spätes Mittagessen oder frühes Abendessen.

Bonus Infos

  • Das MQ-Gelände darunter ist ständig in Bewegung - Pop-up-Ausstellungen, Outdoor-Installationen, Sommerkonzerte und Design-Märkte am Wochenende. Es ist fast immer etwas los, und es lohnt sich, vor dem Besuch das aktuelle Programm auf mqw.at/programm zu checken.

Die Libelle über Wien: Geschichte der MQ Libelle

Die MQ Libelle ist ein relativ junger Zugang zu Wiens kulturellem Herz, und doch fühlt sie sich schon wie ein fester Bestandteil des Stadtrhythmus an. 2020 fertiggestellt, krönt sie das Leopold Museum, eine der Ankerinstitutionen des MuseumsQuartiers. Die Vision hinter der Libelle war ein neuartiger öffentlicher Raum - eine lebendige Plattform für kulturellen Austausch, urbane Erholung und künstlerischen Ausdruck.

Der Name "Libelle" verweist auf die architektonische Eleganz des Baus. Das Dach ist ein leichter Stahl-Glas-Pavillon. Seine geschwungene Glasfassade ist mit 2,4 Millionen silbernen Punkten der Künstlerin Eva Schlegel bedruckt, was ihm ein zartes, flügelartiges Aussehen verleiht. Die Architekten Laurids und Manfred Ortner, die bereits das MuseumsQuartier entworfen hatten, kehrten für diesen Anbau zurück. Ihr Design ist zugleich futuristisch und harmonisch in den bestehenden Museumskomplex integriert.

Industrielle Designelemente der MQ Libelle Wien mit freiliegenden Strukturkomponenten und zeitgenössischer urbaner Architektur.
Libellenflügel und Skyline-Blicke auf der MQ Libelle.

Wien kann wie kaum eine andere Stadt Geschichte und Innovation verbinden, und die MQ Libelle fängt diesen Geist wunderbar ein. Hier stehst du auf einem Gebäude, das Meisterwerke des frühen 20. Jahrhunderts beherbergt, blickst auf imperiale Architektur - und genießt dabei eine Struktur, die ganz in der Gegenwart verwurzelt ist.

Der Raum wird auch für Ausstellungen und künstlerisches Programm genutzt, kuratiert vom MuseumsQuartier-Team, besonders in den wärmeren Monaten. Von Tanzperformances bis zu Lichtinstallationen dient die Libelle als schwebende Bühne für Ideen und Ausdruck. Ein Statement: dass Kultur zugänglich, erhaben und offen für alle sein sollte.