Hinter den Mauern des Mumok: Die Geschichte eines Museums der Moderne
Das Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, kurz MUMOK, wurde 1962 gegründet und zog 2001 in seinen heutigen Standort. Als Teil des weitläufigen MuseumsQuartier steht das MUMOK an der Schnittstelle von Geschichte und Innovation, untergebracht in einem minimalistischen Bau des österreichischen Architekturbüros Ortner & Ortner.
Die Sammlung ist gewaltig: über 10.000 Kunstwerke. Angefangen bei den Strömungen der frühen Moderne lässt sich hier die Entwicklung der Kunst durch Dadaismus, Kubismus und Surrealismus nachverfolgen. Der Bogen spannt sich weiter über Nachkriegsbewegungen wie Pop Art und Minimalismus bis hin zu zeitgenössischen Arbeiten, die Identität, Politik und Technologie verhandeln.

Ein besonderes Merkmal des Museums ist sein Engagement für die Fluxus-Bewegung, eine Kunstströmung der 1960er Jahre, die verschiedene Medien und Disziplinen verschmolz. Die Exponate fordern dazu heraus, den Kunstbegriff im modernen Kontext neu zu denken.
Die Wechselausstellungen rotieren regelmäßig, es gibt also immer etwas Neues zu entdecken. Bisherige Schauen reichten von Retrospektiven weiblicher Modernistinnen bis zu provokanten Installationen, die gesellschaftliche Themen aufgreifen. Wer Kunst mag, die zum Nachdenken anregt (oder zum Streiten!), kommt im MUMOK voll auf seine Kosten.
Mitten in Wiens kulturellem Zentrum gelegen, lässt sich das MUMOK ideal mit einem Tag im MuseumsQuartier verbinden. Ob du inspiriert, irritiert oder mit einer neuen Wertschätzung für Warhol nach Hause gehst: Langweilig wird der Besuch garantiert nicht.
































































































