Am Hof - ein Platz, der Geschichte(n) schreibt
Ursprünglich als römisches Militärlager genutzt, hat dieser Platz alles von mittelalterlichen Ritterturnieren bis hin zu modernen Märkten erlebt. Am Hof gewann im 12. Jahrhundert an Bedeutung, als die Babenberger hier ihre Residenz errichteten. Im Laufe der Zeit entwickelte sich der Platz zu einem Handelszentrum, wo Handwerker und Kaufleute zusammenkamen, um ihre Waren anzubieten.

Mitte des 17. Jahrhunderts wurde die Mariensäule aus Dankbarkeit dafür errichtet, dass Wien während des Dreißigjährigen Krieges von den schwedischen Truppen verschont geblieben war. Die Kirche am Hof wurde im 17. und 18. Jahrhundert von den Jesuiten geführt und diente nach 1773 als Garnisonskirche. Heute ist sie die kroatische nationale katholische Pfarre in Wien.
Während der Habsburgerzeit war Am Hof ein Zentrum militärischer und administrativer Macht. Heute präsentiert sich der Platz als wandelbares Stück Stadtgeschichte: Offen für Open-Air-Veranstaltungen, lebendige Märkte und kulturelle Feste, die Wiens Vielfalt und Kreativität widerspiegeln. Zwischen historischen Fassaden, Boutiquen und verwinkelten Seitenstraßen pulsiert hier das Leben - traditionsbewusst und zugleich offen für Neues.







































































































