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Schlosspark Schönbrunn

Barocker Neptunbrunnen mit mythologischen Figuren und Schlossblick im Hintergrund.
Panoramablick bei Tageslicht von der Terrasse der Gloriette, mit Blick auf Schloss Schönbrunn und Wien Panorama.
Neptunbrunnen in den Gärten von Schloss Schönbrunn mit Skulpturen und Wasserspielen.
Barockfassade von Schloss Schönbrunn im goldenen Abendlicht.
Panoramablick auf die Gärten von Schloss Schönbrunn mit Parterre, Neptunbrunnen und Gloriette.
Neptunbrunnen im Barockstil mit mythologischen Figuren und Blick auf das Schloss.
Barockfassade von Schloss Schönbrunn im goldenen Abendlicht
Barockfassade von Schloss Schönbrunn mit bunten Blumengärten im Vordergrund.
Barockfassade von Schloss Schönbrunn mit bunten Blumengärten im Vordergrund.

Schlosspark Schönbrunn

Karte 2 Stunden
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Der Schlosspark Schönbrunn ist ein weitläufiges Barockmeisterwerk in Wien, Österreich. Als Teil des UNESCO-gelisteten Schönbrunner Schlosskomplexes erstrecken sich die Gärten über 160 Hektar und sind eine harmonische Mischung aus sorgfältig gestalteten Landschaften, prächtigen Brunnen und historischen Denkmälern. Zuerst 1695 als formaler französischer Barockgarten angelegt und im Laufe des 18. Jahrhunderts verfeinert, erhielt der Schönbrunner Schlosspark im 19. Jahrhundert auf seiner Westseite später englische Landschaftsabschnitte, die zusammen den sich entwickelnden Geschmack - und die anhaltende Pracht - der Habsburgermonarchie widerspiegeln.

Events

Sommernachtskonzert Schönbrunn

19.06.2026
Die Wiener Philharmoniker spielen gratis vor Schloss Schönbrunn. Über 100.000 Gäste auf der Schlosswiese - Weltklasse unter freiem Himmel.
19.06.2026

Muvamo-Meinung

Der Schlosspark Schönbrunn gehört zu den Orten in Wien, die man nicht verpassen sollte.

Der Schlosspark Schönbrunn ist ein Meisterwerk der Landschaftsgestaltung und Kulturgeschichte. Die Gärten, Teil des UNESCO-gelisteten Schönbrunner Schlosskomplexes, verbinden natürliche Schönheit und künstlerisches Handwerk.

Wir empfehlen, an der Hauptachse zu beginnen, die von der Rückseite des Schlosses Schönbrunn führt. Dieser prächtige Weg hat dir großartige Ausblicke auf die Gloriette, die auf dem Hügel thront. Wenn du gerne fotografierst, ist dieser Ausblick einer der berühmtsten Orte Wiens.

Verpasse nicht den Neptunbrunnen. Seine Skulpturen und das kaskadierende Wasser bilden ein perfektes Herzstück für die Gärten. Für ein intimeres Erlebnis schlendere durch den Irrgarten und das Labyrinth. Es ist eine spielerische und doch historische Note, besonders wenn du mit Kindern reist - oder wenn du einfach die Herausforderung genießt, den Weg hinaus zu finden!

Das Palmenhaus ist ein weiteres Highlight. Dieses elegante Gewächshaus aus Eisen und Glas beherbergt exotische Pflanzen aus aller Welt. Auch wenn du kein Botanik-Enthusiast bist, lohnt sich ein Besuch wegen der Atmosphäre und der seltenen Pflanzenwelt. Und für Tierliebhaber ist der Tiergarten Schönbrunn, der älteste der Welt, im Park versteckt.

Der Weihnachtsmarkt verleiht einen besonderen saisonalen Charme und macht den Winter zu einer ebenso bezaubernden Besuchszeit. Es solltest du nicht verpassen in Wien, das die Schönheit jeder Jahreszeit einfängt.

Der Schlosspark Schönbrunn ist riesig und bietet Optionen für jede Stimmung - von einem gemütlichen Spaziergang durch gepflegte Wege über eine kurze Wanderung hinauf zur Gloriette bis hin zum einfachen Entspannen in einem der vielen schattigen Bereiche.

Nützliche Tipps

  • Zieh bequeme Schuhe an; die Gärten sind weitläufig und du wirst viel laufen.

Kulinarische Highlights

Geheimtipps

  • Das Palmenhaus und das Wüstenhaus: Diese Glashäuser sind beeindruckende architektonische Bauwerke, die exotische Pflanzen beherbergen und eine üppige Oase schaffen, die auch optisch beeindruckt.

Bonus Infos

  • An Sommerwochenenden finden in den Gärten klassische Konzerte statt, und das kostenlos! Informiere dich im Voraus über den Spielplan für einen unvergesslichen Abend.
  • Weihnachtsmarkt: Während der Weihnachtszeit verwandelt sich der Park in ein Winterwunderland mit einem charmanten Weihnachtsmarkt vor dem Schloss Schönbrunn.
Fotospots & Highlights
Das historische Gloriette-Gebäude krönt den Schönbrunner Berg in Wien.
Das historische Gloriette-Gebäude krönt den Schönbrunner Berg in Wien.Gloriette in Schönbrunn spiegelt sich zur goldenen Stunde im Teich.Gloriette bei Schloss Schönbrunn im goldenen Abendlicht.Neoklassizistische Gloriette auf dem Hügel hinter den Gärten von Schloss Schönbrunn.

Gloriette

Die Gloriette, die seit 1775 auf dem Hügel thront, wurde vom Architekten Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg als Triumphbogen zur Verherrlichung der Habsburger Macht konzipiert. Ihre Arkadenloggia beherbergt heute ein Café; erklimme die Dachplattform für einen weiten Blick über Wien. Sie bleibt der bekannteste Fotospot in den Gärten.

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Aussichtspunkt Gloriette mit Blick auf die Gärten von Schloss Schönbrunn.
Aussichtspunkt Gloriette mit Blick auf die Gärten von Schloss Schönbrunn.

Balkon mit Gloriette-Blick

Direkt hinter der Schlossfassade krönt eine breite Steinterrasse die Gartentreppe wie eine Bühnenkulisse. Von diesem Aussichtspunkt hast du einen der besten Blicke auf den Garten: Die geschnittenen Hecken des Großen Parterres, den Neptunbrunnen und weit oben die Gloriette, die den 60 Meter hohen Hügel krönt. Es ist Schönbrunns symmetrischste, imposanteste Sichtachse, also komm früh, um weiches Licht und minimale Menschenmassen zu erleben.

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Panoramablick auf das Palmenhaus Schönbrunn hinter einem Teppich aus saisonalen Blumen.
Panoramablick auf das Palmenhaus Schönbrunn hinter einem Teppich aus saisonalen Blumen.Das Palmenhaus erstreckt sich über die Gartenanlagen von Schönbrunn.Verzierte Eisendetails am Palmenhaus Schönbrunn im Morgennebel.Eingang des Palmenhauses Schönbrunn mit verzierten Schmiedeeisendetails.

Palmenhaus

Das 1882 eröffnete Palmenhaus ist ein 111 Meter langes Eisen- und Glasgebäude, das vom Hofarchitekten Franz-Xaver von Segenschmid und dem Ingenieur Ignaz Gridl errichtet wurde. Damals war es eines der größten Gewächshäuser der Welt, heute beherbergen seine drei Klimazonen rund 4.500 Arten unter 45.000 Glasscheiben.

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Neptunbrunnen in den Gärten von Schloss Schönbrunn mit Skulpturen und Wasserspielen.
Neptunbrunnen in den Gärten von Schloss Schönbrunn mit Skulpturen und Wasserspielen.Nahaufnahme der Neptun-Skulpturengruppe am Neptunbrunnen im Schlosspark Schönbrunn.Seitenansicht des Neptunbrunnens in den Gärten von Schloss Schönbrunn.

Neptunbrunnen

Der 1780 zur Verankerung der Achse fertiggestellte Brunnen wurde von Johann Wilhelm Beyer entworfen. Neptun reitet auf einem Muschelwagen, flankiert von Tritonen und Nereiden, während Kaskaden über künstliches Felswerk stürzen. Studiere die reichen Schnitzereien aus der Nähe und gehe dann zur Gloriette für die klassische Postkartenansicht.

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Neptunbrunnen im Barockstil mit mythologischen Figuren und Blick auf das Schloss.
Neptunbrunnen im Barockstil mit mythologischen Figuren und Blick auf das Schloss.Neptunbrunnen im Barockstil mit mythologischen Figuren und Blick auf das Schloss.

Hinter dem Neptunbrunnen

Steige die Seitenwege hinauf und rahme das Schloss dann durch den Grottenbogen oder über die Balustrade ein: Wasser, Skulpturensilhouetten und das Schloss bilden eine natürliche, vielschichtige Bühne.

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Die Geschichte des Schlosspark Schönbrunn

Der Schlosspark Schönbrunn ist ein Zeugnis jahrhundertelanger Geschichte, Kunst und imperialer Macht. Auf 300 Hektar Fläche verwandelte er sich von Jagdgründen in ein UNESCO-Weltkulturerbe und zeigte die Pracht und das kulturelle Erbe der Habsburgerdynastie.

Die frühen Jahre

Die Geschichte des Schlosspark Schönbrunn reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück, als das Land von Kaiser Maximilian II. erworben wurde. Ursprünglich ein Jagdgut, umfasste er Wälder und Wiesen, wo die kaiserliche Familie und der Hof die Jagd auf Wild genossen. Erst als Kaiser Leopold I. im späten 17. Jahrhundert ein Sommerschloss in Auftrag gab, nahmen die Pläne für formale Gärten Gestalt an. Leopolds Vision war es, der Pracht von Versailles Konkurrenz zu machen, und die Gärten waren ein integraler Bestandteil dieses Vorhabens.

Schlosspark Schönbrunn - 1
Die Römischen Ruinen in Schönbrunn sind nicht wirklich antik, sondern eine clevere Ergänzung aus dem 18. Jahrhundert, die eine romantische Gartenatmosphäre schaffen sollte.

Barockes Meisterwerk

Ab 1695 gestaltete der Landschaftsarchitekt Jean Trehet - in Zusammenarbeit mit dem Schlossarchitekten Johann Bernhard Fischer von Erlach - das Schönbrunner Gelände zu einem Barockmeisterwerk, das im frühen 18. Jahrhundert seine reife Form erreichte. Das Design betonte Symmetrie, Pracht und Perspektive, Elemente, die für die barocke Landschaftsgestaltung zentral waren. Im Herzen des Schlosspark Schönbrunn liegt das Große Parterre, ein riesiger formaler Garten mit aufwendig gemusterten Blumenbeeten, die von 32 Skulpturen umrandet sind, die allegorische und mythologische Figuren darstellen.

Der Einfluss von Kaiserin Maria Theresia

Im Jahr 1763 ernannte Kaiserin Maria Theresia den niederländischen kaiserlichen Gartenverwalter Adrian van Steckhoven, um die Schlossgärten zu verfeinern und zu erweitern. Maria Theresia führte viele berühmte Merkmale ein, darunter den Neptunbrunnen und die Gloriette, einen monumentalen Pavillon, der auf einem Hügel mit Blick auf das Schloss thront. Die Gloriette diente als dekorativer Blickfang und als Symbol für den Triumph und die Stabilität der Habsburger Monarchie.

Schlosspark Schönbrunn - 2
Die Gloriette thront wie eine Krone auf Schönbrunns höchstem Punkt, und der Spaziergang dorthin durch den Schlosspark Schönbrunn is absolut lohnenswert.

Ergänzungen aus dem 19. Jahrhundert

Das 19. Jahrhundert brachte weitere Verbesserungen unter Kaiser Franz Joseph I. Der Bau des Palmenhauses im Jahr 1882 markierte eine neue Ära für den Schlosspark Schönbrunn, indem es exotische Pflanzen aus aller Welt präsentierte und botanische Wissenschaft mit architektonischer Schönheit verband. Der Tiergarten Schönbrunn, der 1752 gegründete Schlosstiergarten, wurde in dieser Zeit ebenfalls zu einem Schwerpunkt und festigte den Schlosspark Schönbrunn als Zentrum für Freizeit und Bildung.

Atemberaubender Panoramablick auf das Schönbrunner Palmenhaus, das majestätisch hinter einem lebendigen Teppich saisonaler Blüten emporragt.
Das in den 1880er Jahren erbaute Palmenhaus im Schlosspark Schönbrunn beherbergt eine unglaubliche Sammlung tropischer und subtropischer Pflanzen aus aller Welt.

Anerkennung als Weltkulturerbe

1996 wurden der Schlosspark Schönbrunn zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt, was ihre historische und kulturelle Bedeutung würdigt. Die Gärten bleiben ein dauerhaftes Symbol für die Kunstfertigkeit der Barockzeit und die imperiale Pracht der Habsburgerdynastie.

Ein lebendiges Erbe

Heute empfängt der Schlosspark Schönbrunn jedes Jahr Millionen von Besuchern. Das Große Parterre beeindruckt mit seinen symmetrischen Blumenbeeten. Der Japanische Garten bietet einen friedlichen Rückzugsort, während das Palmenhaus mit seinen exotischen Pflanzen verzaubert. Jeder Teil der Gärten spiegelt Wiens imperiale Geschichte wider.

Obwohl die Anlage ihren barocken Ursprüngen treu geblieben ist, leben die Gärten von saisonalen Blüten, Konzerten und Veranstaltungen, die sicherstellen, dass sie ein lebendiger Teil des Wiener Kulturlebens bleiben.