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Naturhistorisches Museum Wien

Tyrannosaurus-Rex-Skelett im Naturhistorischen Museum Wien in der Paläontologie-Ausstellung am Maria-Theresien-Platz.
Naturhistorisches Museum Wien mit Kuppel und Sandsteinfassade im Stil der Neorenaissance.
Naturhistorisches Museum Wien während des Weihnachtsmarkts mit Neorenaissance-Architektur und festlichen Holzständen am Maria-Theresien-Platz.
Seltene Mineralien in Vitrinen im Naturhistorischen Museum Wien mit exotischen Kristallproben aus der Geologie-Sammlung.
Haipräparate-Sammlung im Naturhistorischen Museum Wien.
Naturhistorisches Museum Wien mit Neorenaissance-Architektur am Maria-Theresien-Platz, der achteckigen Kuppel und der reich verzierten Fassade.
Riesenhirsch-Skelett im Naturhistorischen Museum Wien.
Dinosaurierfossilien im Naturhistorischen Museum Wien.
Neandertaler-Sammlung im Naturhistorischen Museum Wien.

Naturhistorisches Museum Wien

Karte 2 Stunden
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Das Naturhistorische Museum (NHM) in Wien gehört zu den größten und bedeutendsten naturkundlichen Museen der Welt. Am prachtvollen Maria-Theresien-Platz gelegen, beherbergt es über 30 Millionen Objekte - von Fossilien und Edelsteinen über Meteoriten bis zu antiken Artefakten. Besonders berühmt ist das Museum für die Venus von Willendorf, eine rund 29.500 Jahre alte Kalksteinfigur, und für eine der umfassendsten Meteoritensammlungen weltweit. Das Gebäude wurde 1881 fertiggestellt und am 10. August 1889 eröffnet - ein architektonisches Meisterwerk, das Naturkunde und imperiale Wiener Geschichte vereint.

Events

Lange Nacht der Museen

03.10.2026
Ein Ticket, über 100 Museen, 18:00 bis 01:00. Wiens größte Kulturnacht mit Shuttle-Bussen und Sonderprogrammen.
03.10.2026
Öffnungszeiten +43 1 521770 Website Barrierefreier ZugangQuelle: Google Maps
Adresse:
Burgring 7
1010 Wien

Muvamo-Meinung

Das Naturhistorische Museum in Wien ist ein Highlight für alle, die sich für Wissenschaft, Geschichte und Kunst begeistern. Schon das Gebäude selbst beeindruckt: ein Meisterwerk des späten 19. Jahrhunderts, das sein Zwillingsgebäude, das Kunsthistorische Museum, auf der anderen Seite des Maria-Theresien-Platzes spiegelt. Innen setzen filigrane Verzierungen und hohe Decken den Rahmen für die Ausstellungen.

Am meisten hat uns die Bandbreite begeistert. Die Mineralien- und Edelsteinsammlung zeigt alles von rohen Naturformationen bis zu fein geschliffenen Juwelen. Genauso faszinierend ist die riesige Fossiliensammlung mit beeindruckenden Dinosaurierskeletten, die Gäste jeden Alters in den Bann ziehen.

Besonders fasziniert hat uns die Venus von Willendorf - ein kleines, aber bedeutendes prähistorisches Artefakt, das dich in die Anfänge menschlicher Kreativität versetzt. Auch die interaktiven Ausstellungen zu Evolution und Biodiversität sind informativ und visuell fesselnd gestaltet.

Abseits der Exponate lohnt sich das Museums-Café für eine Pause in historischem Ambiente. Das Naturhistorische Museum gehört zu den Orten in Wien, die man nicht verpassen sollte.

Nützliche Tipps

  • Das Museum hat unzählige faszinierende Exponate, da verliert man schnell den Überblick. Wenn du wenig Zeit hast, konzentrier dich auf die Highlights, die dich am meisten interessieren - ob Venus von Willendorf, Dinosaurierskelette, die schillernde Edelsteinsammlung oder die Meteoritenausstellung.

Kulinarische Highlights

  • Das Museums-Café im Herzen des Gebäudes ist der perfekte Ort für eine Pause. Hohe Decken, elegantes Ambiente und Blick auf die imposante zentrale Halle.

Geheimtipps

  • Die Dachterrasse bietet einen fantastischen Blick über Wien (zugänglich über ausgewählte Führungen).

Bonus Infos

  • Prüfe, ob dein Besuch mit Nachts im Museum für Erwachsene zusammenfällt - eine seltene Gelegenheit, das Museum bei Nacht in atmosphärischer Kulisse zu erkunden.
Fotospots & Highlights
Große Haupttreppe im Naturhistorischen Museum Wien mit Marmorstufen und Neorenaissance-Details.
Große Haupttreppe im Naturhistorischen Museum Wien mit Marmorstufen und Neorenaissance-Details.Adriana auf der Haupttreppe des Naturhistorischen Museums Wien, fotografiert auf den Marmorstufen.Porträt von Adriana im Naturhistorischen Museum Wien im prachtvollen Museumsinterieur.Adriana posiert im Naturhistorischen Museum Wien.Deckenfresko in der Kuppel des Naturhistorischen Museums Wien.

Prunktreppe

Imperiale Pracht des späten 19. Jahrhunderts: zwei Treppenläufe aus poliertem Marmor, allegorische Statuen der Wissenschaften und darüber Hans Canons 100 m² großes Deckenfresko Der Kreislauf des Lebens (1883-85). Achte auf den Geier und den Katzenfisch als Symbole für die Macht der Natur über den Menschen - und seine Unterordnung.

Fotos
Dinosaurierskelett-Saal im Naturhistorischen Museum Wien mit mehreren prähistorischen Arten im großen Ausstellungsraum.
Dinosaurierskelett-Saal im Naturhistorischen Museum Wien mit mehreren prähistorischen Arten im großen Ausstellungsraum.Tyrannosaurus-Rex-Skelett im Naturhistorischen Museum Wien in der Paläontologie-Ausstellung am Maria-Theresien-Platz.Dinosaurierfossil im Naturhistorischen Museum Wien.Dinosaurierschädel im Naturhistorischen Museum Wien.Dinosaurierknochen-Fragmente im Naturhistorischen Museum Wien mit verschiedenen versteinerten Überresten.Früher Dinosaurierfund in der historischen Paläontologie-Abteilung des Naturhistorischen Museums Wien.

Dinosauriersaal

Das zentrale Podium lässt dich drei Giganten aus Jura und Kreidezeit umrunden - Diplodocus, Allosaurus und Iguanodon - während ein 6 Meter langer animatronischer Allosaurus fragilis alle paar Minuten zuschnappt und brüllt. Skelettbeleuchtung und 3-D-Animationen veranschaulichen Gang und Atmung. (Österreichs neues Plateosaurus-Skelett steht in Saal 8, nicht hier.)

Fotos
Mineraliensammlung im Naturhistorischen Museum Wien.
Mineraliensammlung im Naturhistorischen Museum Wien.Bau- und Dekorsteinsammlung im Naturhistorischen Museum Wien.Silbermineralien-Sammlung im Naturhistorischen Museum Wien.Kristallvitrine im Naturhistorischen Museum Wien.Mineraliensammlung im Naturhistorischen Museum Wien mit bunten Edelsteinproben in der Edelsteinvitrine.

Mineralogie- und Edelsteinsammlung

Vier Gewölbesäle glitzern mit rund 25.000 Mineralien und Edelsteinen: Alpengold, ein 268 kg schwerer Rauchquarzkristall und die berühmte Glasreplik des verschollenen Florentiner Diamanten. Die 2023 neu gestalteten Vitrinen "Welt der Kristalle" in Saal 1 erklären Symmetrie anhand riesiger Gittermodelle.

Fotos
Präparierte Primaten im Naturhistorischen Museum Wien im zoologischen Ausstellungssaal.
Präparierte Primaten im Naturhistorischen Museum Wien im zoologischen Ausstellungssaal.Konservierte Affensammlung im Naturhistorischen Museum Wien.Bärensammlung im Naturhistorischen Museum Wien.Konservierte Giraffenpräparate im Naturhistorischen Museum Wien.

Säugetiersäle

Rund 470 Dermoplastiken sind in evolutionärer Reihenfolge angeordnet, viele vom Meisterpräparator Karl Dworschak (1930er-1950er) gefertigt. Dioramen bewahren ausgestorbene Arten wie die Stellersche Seekuh und den Tasmanischen Tiger.

Fotos
Steinmeteorit im Naturhistorischen Museum Wien mit Chondrit-Proben in der geologischen Sammlung.
Steinmeteorit im Naturhistorischen Museum Wien mit Chondrit-Proben in der geologischen Sammlung.Österreichische Flagge, die während der Apollo-XVII-Mission zum Mond gebracht wurde, im Naturhistorischen Museum.Planetenmodelle im Naturhistorischen Museum Wien mit Mondsystem-Darstellungen.Eisenmeteorit im Naturhistorischen Museum Wien mit metallischen Oberflächenmustern in der Astronomie-Abteilung.Geologiesaal mit großen Gesteinsproben und bemalter Decke im Naturhistorischen Museum Wien.Meteoritensammlung im Naturhistorischen Museum Wien mit Weltraumgestein in der Mineralogie-Ausstellung.

Meteoritensaal

Hier befindet sich die weltweit größte öffentliche Meteoritenausstellung: 1.100 Exemplare aus 650 Fällen und Funden, präsentiert nach der Neugestaltung von 2012. Highlights sind der 300 kg schwere Steinmeteorit Knyahinya, das Mondgestein "Galb Inal" und der Marsmeteorit Tissint (2011). Die Forschungssammlung hinter den Kulissen umfasst über 10.300 katalogisierte Stücke.

Fotos

Wiens Naturhistorisches Museum: Ein Monument für Wissenschaft und die Wunder der Natur

Das Naturhistorische Museum Wien verdankt seine Ursprünge den Habsburger Herrschern des 18. Jahrhunderts, allen voran Kaiser Franz I. Er war ein leidenschaftlicher Sammler von Naturobjekten, und seine Erwerbungen bildeten den Grundstock der heutigen Sammlung.

Naturhistorisches Museum Wien - 1
Der Weihnachtsmarkt zwischen Naturhistorischem und Kunsthistorischem Museum verwandelt diesen historischen Platz in ein festliches Winterwunderland.

Das Museumsgebäude entstand zwischen 1871 und 1881 und wurde am 10. August 1889 feierlich eröffnet - als Teil von Kaiser Franz Josephs Vision für die Wiener Ringstraße, den Prachtboulevard rund um die historische Innenstadt. Gemeinsam mit seinem Zwillingsgebäude, dem Kunsthistorischen Museum, wurde es von den Architekten Gottfried Semper und Carl von Hasenauer entworfen, die beide Häuser in Stil und Pracht als Spiegelbilder konzipierten.

Die Exponate sind chronologisch und thematisch geordnet - du reist von den Anfängen der Erdgeschichte (Geologie und Fossilien) bis zu modernen biologischen Wundern. Saal 5 zeigt die weltweit größte öffentliche Meteoritenausstellung mit rund 1.100 Exemplaren, darunter mehrere Mars-Meteoriten wie das Tissint-Fragment. Und für alle, die sich für ausgestorbene Lebewesen begeistern: Die Dinosaurier-Ausstellung zeigt nicht nur Skelette, sondern auch lebensechte Rekonstruktionen.

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Die beeindruckende Dinosauriersammlung zeigt Fossilien aus dem Mesozoikum - von mächtigen T-Rex-Skeletten über massive Triceratops-Schädel bis zu langhalsigen Diplodocus-Exemplaren in den prachtvollen Sälen im Stil der Neorenaissance.

Sehenswert ist auch das Digitale Planetarium, in dem Filme über Weltraumforschung gezeigt werden und Vorträge stattfinden. Eine Erfahrung, die die naturkundlichen Ausstellungen perfekt ergänzt.

Im Laufe seiner Geschichte hat sich das Museum kontinuierlich weiterentwickelt und moderne Technik in die Ausstellungen integriert. Interaktive Exponate und digitale Displays machen Naturkunde auf eine Weise greifbar, die bei der Eröffnung 1889 undenkbar gewesen wäre. Trotzdem hat das Gebäude seinen historischen Charme bewahrt - die opulent ausgestatteten Säle erinnern an Wiens imperiale Vergangenheit.

Tickets

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