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Peterskirche

Prachtvolles Inneres der Peterskirche in Wien mit aufwendigen Marmorsäulen, filigranen Kanzelschnitzereien und dem berühmten ovalen Grundriss der barocken Kirchenarchitektur.
Blick von der Straße auf die Peterskirche in Wien mit der elliptischen Struktur, den beiden Glockentürmen und dem reich verzierten Eingangsportal mit Steinskulpturen.
Innenraum der Peterskirche in Wien mit barockem Deckenfresko von Johann Michael Rottmayr, vergoldetem Stuck und natürlichem Licht auf dem Hauptaltar.
Außenansicht der Peterskirche in Wien mit ihrer markanten grünen Kupferkuppel und Barockfassade.

Peterskirche

Karte 30 mins
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Die Peterskirche ist ein barockes Juwel, versteckt direkt neben dem belebten Graben im Wiener Stadtzentrum. Mit ihrer markanten grünen Kupferkuppel und der reich verzierten Fassade überrascht diese Kirche viele Besucher:innen, die von den nahegelegenen Einkaufsstraßen auf sie stoßen. Das prachtvolle Innere - goldene Akzente, Marmorsäulen, dramatische Fresken und ein beeindruckender Hochaltar - ist ein lebendiges Beispiel Wiener Barockopulenz.

Öffnungszeiten +43 1 5336433 Website Barrierefreier ZugangQuelle: Google Maps
Adresse:
Petersplatz 1
1010 Wien

Tickets


Muvamo-Meinung

Die Peterskirche wird von außen leicht übersehen, gehört aber zu den schönsten kleinen Kirchen Wiens. Direkt neben der belebten Einkaufsstraße Graben gelegen, bietet sie einen ruhigen, eleganten Raum mitten in der Stadt. Das barocke Interieur steckt voller Details - Goldverzierungen, Marmorsäulen und eine große bemalte Kuppel. Die Kirche ist nicht groß, wirkt aber beeindruckend. Die Kuppel, bemalt von Johann Michael Rottmayr, zeigt die Krönung Mariens und wird von natürlichem Licht durchflutet, das durch hohe Fenster fällt und eine sanfte, fast leuchtende Atmosphäre erzeugt.

Ein guter Ort für eine kurze Pause vom Stadttrubel. Die ruhige Umgebung eignet sich perfekt für ein paar Momente der Besinnung oder um einfach das Design zu genießen. Die Kirche veranstaltet regelmäßig kostenlose Orgelkonzerte am Nachmittag und frühen Abend, die viele als verstecktes Highlight betrachten. Die Klangqualität ist ausgezeichnet, und die Musik verleiht der Atmosphäre eine zusätzliche Dimension - ganz ohne Ticket oder Reservierung. Einige abendliche Sonderveranstaltungen sind kostenpflichtig.

Für alle, die sich für Wiens religiöses und künstlerisches Erbe interessieren, ist die Peterskirche ein lohnender und unkomplizierter Stopp. Schlicht, schön und leise beeindruckend - sie überzeugt nicht durch Größe, sondern durch Detailreichtum und Atmosphäre.

Nützliche Tipps

  • Kostenlose Konzerte finden meist am Nachmittag und frühen Abend statt. Programm vorab online prüfen.
  • Viele der Orgelrezitals am Nachmittag und frühen Abend sind kostenlos (Spenden willkommen). Abendveranstaltungen wie die Konzerte des Classic Ensemble Vienna erfordern ein kostenpflichtiges Ticket. Tickets hier buchen.

Kulinarische Highlights

  • Café Hawelka liegt gleich ums Eck - ein klassisches Wiener Kaffeehaus mit gedämpftem Licht und literarischer Geschichte.

Bonus Infos

  • Kombiniere deinen Besuch mit einem Spaziergang über den Graben und den Stephansplatz - alles nur wenige Gehminuten entfernt.

Peterskirche: Stille Schönheit im Herzen Wiens

Die Geschichte der Peterskirche reicht über ein Jahrtausend zurück, auch wenn ihre heutige Form nach Wiener Maßstäben relativ jung ist. An dieser Stelle soll bereits seit dem Frühmittelalter eine Kirche gestanden haben - die früheste schriftliche Erwähnung stammt aus einer Urkunde von 1137. Dieser frühe Bau war bescheiden und wich schließlich einer romanischen Kirche im 12. Jahrhundert, als die wachsende Stadt ihre religiöse und architektonische Identität formte.

Gegen Ende des 17. Jahrhunderts wandelte sich Wien. Die Stadt schwamm im Wohlstand nach den Türkenkriegen, und die barocke Ästhetik war der vorherrschende Ausdruck von Macht und Glauben. In dieser Zeit wurde der ältere Bau abgerissen und die heutige Peterskirche in Auftrag gegeben. Der Bau begann 1701 und zog sich bis in die 1730er Jahre, zunächst unter Architekt Gabriele Montani, später vollendet von Johann Lukas von Hildebrandt, einem der bedeutendsten Barockmeister Österreichs.

Straßenansicht der Peterskirche Wien mit elliptischer Struktur, Doppeltürmen und dem reich verzierten Eingangsportal mit Steinskulpturen
Straßenansicht der Peterskirche Wien mit elliptischer Struktur, Doppeltürmen und dem reich verzierten Eingangsportal mit Steinskulpturen.

Inspiriert vom Petersdom in Rom, sollte die Kirche dessen Erhabenheit in einem intimeren Wiener Maßstab widerspiegeln. Besonders bemerkenswert ist die Kuppel, bemalt von Johann Michael Rottmayr, dessen Werk die österreichische Barockdeckenmalerei maßgeblich prägte. Der elliptische Grundriss und das prachtvolle Interieur hoben die Peterskirche unter Wiens Sakralbauten hervor, selbst mit dem gotischen Stephansdom in unmittelbarer Nähe.

Über die Jahrhunderte blieb die Peterskirche als religiöser und kultureller Ort lebendig. Heute balanciert sie ihre Rolle als aktive Kirche mit der als Anziehungspunkt für Liebhaber:innen von Barockarchitektur und sakraler Musik. Die täglichen Orgelkonzerte sind für viele Reisende ein unerwartetes Highlight - ein ruhiger Kontrapunkt zur Energie der umliegenden Stadt.

Trotz ihrer zentralen Lage fühlt sich die Peterskirche noch immer wie ein Geheimtipp an.

Tickets

Wir empfehlen, die Tickets vorab online zu kaufen, besonders an stark besuchten Tagen. Das ist bequemer als der Kauf vor Ort und sichert dir dein Wunsch-Zeitfenster ohne Anstehen.