Macht, Glaube und Gold: Die Anfänge der Kaiserlichen Schatzkammer
Die Kaiserliche Schatzkammer Wien liegt im Schweizerhof, dem ältesten Teil der Hofburg. Über Generationen trugen die Habsburger hier Insignien, Krönungsgewänder und sakrale Reliquien zusammen. Was als gesichertes Depot für Kronen, Insignien und Zeremonialgegenstände begann, wuchs durch Erbschaften, Heiraten und gezielt inszenierte Machtdemonstration zur heutigen Sammlung.
Weltweit einzigartig: Die Schatzkammer vereint die Insignien des Heiligen Römischen Reiches und der österreichischen Monarchie unter einem Dach.

Reliquiare, kaiserliche Gewänder und die Schätze des Ordens vom Goldenen Vlies zeigen, wie eng sakrale Symbolik und weltliche Herrschaft verschränkt waren.
Die Sammlung überstand Kriege und Regimewechsel. Während der NS-Zeit wurde sie abtransportiert und nach Kriegsende nach Wien zurückgebracht.

Heute betreut das Kunsthistorische Museum die Sammlung. Für alle, die sich dafür interessieren, wie Kirche und Staat bei den Habsburgern zusammenwirkten, ist die Schatzkammer einer der aufschlussreichsten Orte in Wien.




















































































































