Leopoldsberg - Panoramablick, Geschichte und Waldwege auf Wiens nördlichstem Aussichtsberg
Der Leopoldsberg ist mehr als nur ein hübscher Aussichtspunkt. Seine strategische Lage über der Donau machte ihn seit keltischer und römischer Zeit zu einem wichtigen Verteidigungsposten Wiens. Als 1683 das Entsatzheer auf dem benachbarten Kahlenberg zusammenkam, gehörte der gesamte Höhenrücken - inklusive Leopoldsberg - zur Verteidigungslinie der Stadt.

Die barocke Leopoldskirche, erbaut im frühen 18. Jahrhundert, ist dem Schutzpatron Österreichs gewidmet, dem heiligen Leopold. Kaiser Leopold I. gab sie in Auftrag, und bis heute steht sie als Symbol für Sieg und Glauben. Nach der Renovierung und Wiedereröffnung 2018 finden hier gelegentlich Messen, Hochzeiten und Konzerte statt.
Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte sich der Leopoldsberg zu einem beliebten Naherholungsziel, vor allem zum Wandern und Picknicken. Die Wege und Zugänge wurden über die Jahre ausgebaut, und heute ist er ein fester Anlaufpunkt für alle, die raus aus der Stadt wollen.
Der Wienerwald (seit 2005 UNESCO-Biosphärenreservat) rahmt den Leopoldsberg von allen Seiten ein. Die vielfältige Flora und Fauna zieht Naturfreunde an, die historische Bedeutung Geschichtsinteressierte. Am Leopoldsberg kommen Natur, Geschichte und mit die besten Aussichtspunkte Wiens zusammen.








































































































