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Ankeruhr

Vorderansicht der Ankeruhr am Hohen Markt mit vergoldetem Zifferblatt und zwei beweglichen historischen Figuren im Vorbeizug.
Nahaufnahme des Ankeruhr-Zifferblatts von unten, eingerahmt von Schmiedeeisenwerk, mit einer Figur und Wappenmosaik.
Rückseite des Ankerbau-Brückenbogens mit Schriftzug "Der Anker", rundem Zifferblatt und der Jahreszahl MCMXIV.
Gesamtansicht der Ankeruhr zwischen zwei Wiener Altbauten, eine historische Figur auf dem runden Zifferblatt sichtbar.
Zwei historische Figuren auf dem Zifferblatt der Ankeruhr am Hohen Markt, umgeben von einem Wappenmosaik.
Zifferblatt auf der Rückseite des Ankerbau-Brückenbogens mit Goldschrift, Aufschrift "Der Anker" und Jahreszahl MCMXIV.
Steinrelief an der Unterseite des Ankerbau-Brückenbogens am Hohen Markt mit geflügelten Figuren und Wappen.

Ankeruhr

Karte 10-20 Minuten
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Die Ankeruhr befindet sich am Hohen Markt und wurde von Franz von Matsch entworfen und zwischen 1911 und 1914 erbaut. Sie zeigt stündlich eine andere Figur aus der österreichischen Geschichte, die sich über das Zifferblatt bewegt und dabei ein Stück Stadtgeschichte lebendig werden lässt. Um die Mittagszeit zeigt die Ankeruhr ihr ganzes Programm, wenn alle zwölf Figuren nacheinander erscheinen, begleitet von Musik.

Website Barrierefreier ZugangQuelle: Google Maps
Adresse:
Hoher Markt 10-11
1010 Wien

Muvamo-Meinung

Die Ankeruhr ist ein kleiner, aber unvergesslicher Stopp bei der Erkundung der Wiener Innenstadt. Sie befindet sich direkt am Hohen Markt, nur wenige Minuten vom Stephansdom entfernt, und lässt sich gut in einen Spaziergang einbauen.

Die Jugendstil-Details sind wunderschön und wirken auch nach über einem Jahrhundert noch frisch. Nicht übertrieben auffällig, aber sobald du die Figuren und die goldenen Details entdeckst, lässt sie dich nicht mehr los.

Der eigentliche Anziehungspunkt ist um 12:00 Uhr mittags, wenn alle zwölf historischen Figuren nacheinander vorbeiziehen. Eine kleine, ruhige Aufführung mit passender Musik und sanften Bewegungen. Sie dauert nur wenige Minuten, gibt aber einen Einblick in die lange und vielschichtige Geschichte Wiens. Wir würden nicht empfehlen, extra wegen der Uhr herzukommen, aber wenn du in der Nähe bist, lohnt es sich, deinen Besuch so zu planen, dass du die Mittagsparade siehst.

Für Reisende, die Design, Geschichte und kleinere kulturelle Details schätzen, ist die Ankeruhr ein schönes Beispiel für Wiens Liebe zum Stil und zur Tradition. Schnell, kostenlos und einfach zu genießen: genau das, was einen Stadtspaziergang aufwertet.

Auch als Fotomotiv lohnt sie sich, besonders bei weichem Mittagslicht. Und da sie so nah an mehreren anderen Sehenswürdigkeiten liegt, kannst du sie leicht mit einem Mittagessen oder einem Kaffee in der Nähe verbinden.

Nützliche Tipps

  • Für die vollständige Mittagsparade: kurz vor 12:00 Uhr da sein, um einen guten Platz zu ergattern.
  • Der Hohe Markt ist nur einen kurzen Spaziergang vom Stephansdom entfernt und lässt sich leicht in eine Sightseeing-Tour durch die Wiener Innenstadt einbauen.

Kulinarische Highlights

Geheimtipps

  • Römische Ruinen: Nur einen Steinwurf von der Ankeruhr entfernt findest du Überreste der antiken römischen Siedlung Wiens, ein faszinierender Kontrast zur modernen Stadt.
  • Am nahegelegenen Judenplatz kannst du in die jüdische Geschichte Wiens eintauchen, ein ruhiger Ort, der gut zum Ankeruhr-Besuch passt.

Die Ankeruhr - Wiens kunstvolle Zeitreise

Die Ankeruhr ist eine markante Jugendstil-Uhr in Wien, die zwei Gebäude im ehemaligen Hauptquartier der Anker Versicherung verbindet. Sie wurde von Franz von Matsch entworfen und zwischen 1911 und 1914 installiert und dient sowohl als funktionale Uhr als auch als künstlerische Darstellung der Wiener Geschichte.

Detaillierte Kupferarbeiten der Jugendstilfassade der Ankeruhr, die Franz von Matschs meisterhaftes Design zeigen.
Ankeruhr - Jugendstiluhr mit sich bewegenden historischen Figuren.

Was die Ankeruhr auszeichnet, ist ihre rotierende Prozession von 12 historischen Figuren, die wichtige Momente und Persönlichkeiten der Wiener Geschichte verkörpern. Darunter Kaiser Marcus Aurelius, Kaiserin Maria Theresia und der Komponist Joseph Haydn - sie erscheinen zu bestimmten Stunden, begleitet von Musik, die ihre jeweiligen Epochen widerspiegelt. Prinz Eugen von Savoyen erscheint zwischen 10:00 und 11:00 Uhr, während um Punkt 12:00 Uhr alle zwölf Figuren gemeinsam aufmarschieren.

Das filigrane Design der Ankeruhr mit ihren goldenen Details und fließenden Linien verkörpert die Eleganz des Jugendstils. Sie verleiht dem Alltag einen Hauch von künstlerischem Charme und ist zu einem beliebten Wahrzeichen für Einheimische und Gäste geworden - eine feine Verbindung zur langen Geschichte der Stadt.