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Gloriette Schönbrunn

Gloriette in Schönbrunn spiegelt sich zur goldenen Stunde im Teich.
Neoklassizistische Gloriette auf dem Hügel hinter den Gärten von Schloss Schönbrunn.
Das historische Gloriette-Gebäude krönt den Schönbrunner Berg in Wien.
Spiegelung der Gloriette im stillen Wasser bei Schloss Schönbrunn.
Gloriette bei Schloss Schönbrunn im goldenen Abendlicht.
Fassade der Gloriette bei Schloss Schönbrunn mit neoklassizistischen Architekturdetails.

Gloriette Schönbrunn

Karte 30 min
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Die Gloriette im Schloss Schönbrunn ist ein eindrucksvolles Beispiel frühklassizistischer Architektur. Auf einer Anhöhe gelegen, bietet sie einen weiten Blick über die Schlossgärten und die Wiener Skyline. 1775 erbaut, mit dem Mittelteil in Form eines Triumphbogens als Erinnerung an Maria Theresias Sieg über Preußen in der Schlacht bei Kolin 1757, bietet die Gloriette heute einen ruhigen Ort für Panoramablicke und einen Kaffee im Café Gloriette.

ViennaPass

Diese Sehenswürdigkeit ist in unserem empfohlenen City Pass enthalten: ViennaPass. Wir empfehlen den Pass statt Einzeltickets - er ist deutlich praktischer und spart Geld, wenn du mehrere Sehenswürdigkeiten besuchst.

Tickets

Der Besuch der Gloriette ist kostenlos - es gibt allerdings auch eine wunderschöne Panoramaterrasse, die mit unserem empfohlenen City Pass, dem Vienna Pass, zugänglich ist.

Muvamo-Meinung

Die Gloriette im Schloss Schönbrunn ist ein bekanntes Wiener Wahrzeichen mit großartigem Blick über das Schlossgelände und die Stadt. Ihr frühklassizistisches Design spiegelt den imperialen Geschmack der Habsburger wider, und heute ist das Bauwerk auch ein beliebter Ort zum Verweilen. Auf einer Anhöhe gelegen, bietet sie einen Panoramablick, für den sich der kurze Aufstieg allemal lohnt. Das Café Gloriette ist ein schöner Ort, um die Umgebung auf sich wirken zu lassen. Wir empfehlen, den Schönbrunn-Besuch so zu planen, dass die Gloriette den Abschluss bildet. Der Aufstieg vom Neptunbrunnen dauert in gemütlichem Tempo etwa 10-15 Minuten. Es fühlt sich eher nach leichter Bewegung als nach Wanderung an, und der Schotterweg ist gut begehbar.

Wer mehr als nur den Ausblick von der Gloriette selbst sucht, kann hoch zur Dachterrasse für einen noch höheren Aussichtspunkt. Von dort bekommt man einen 360-Grad-Blick über Wien und die Umgebung - eine wirklich beeindruckende Perspektive.

Nützliche Tipps

  • Mit Schlossbesichtigung kombinieren: Da Schloss Schönbrunn gleich nebenan liegt, bietet es sich an, zuerst das Schloss zu besichtigen und dann durch die Gärten hinauf zur Gloriette zu spazieren. Eine schöne Art, das gesamte Areal in einem Besuch zu erkunden.

Kulinarische Highlights

Die Geschichte der Gloriette: Symbol kaiserlicher Größe

Die Gloriette im Schloss Schönbrunn ist ein herausragendes Beispiel für Wiens architektonisches Erbe und ein bleibendes Symbol der Macht des Habsburgerreichs. Oberhalb der Schlossgärten gelegen, steht sie als Spiegel imperialen Prestiges - ihre Geschichte ist eng verknüpft mit den Ambitionen von Kaiserin Maria Theresia und der Kunstfertigkeit von Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg.

Die Gloriette Schönbrunn im Abendlicht
Von Maria Theresias imperialer Vision bis zum heutigen Must-See-Aussichtspunkt - die Gloriette fasziniert Besucher:innen seit über 250 Jahren.

Im Auftrag von Kaiserin Maria Theresia

1775 gab Kaiserin Maria Theresia die Gloriette in Auftrag, um an Österreichs Sieg über Preußen in der Schlacht bei Kolin 1757 während des Siebenjährigen Krieges zu erinnern. Schloss Schönbrunn war bereits zur wichtigsten Sommerresidenz der Habsburger geworden, und Maria Theresia wollte ein Bauwerk, das die Stärke des Reiches widerspiegelt. Die Gloriette sollte Schmuckstück und Zeugnis habsburgischer Vorherrschaft zugleich sein.

Entworfen von Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg

Den Entwurf übernahm Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg, ein renommierter österreichischer Architekt, bekannt für seine klassizistischen Werke. Er konzipierte sie als Triumphbau, inspiriert von römischen Bögen, der sowohl als Aussichtspunkt als auch als Symbol imperialer Macht dienen sollte. Der elegante Pavillon besticht durch hohe Säulen, Bogenfenster und kunstvolle Steinmetzarbeiten, gekrönt von einem majestätischen Adler mit der Kaiserkrone - ein klares Statement habsburgischer Macht.

Schauplatz höfischer Zusammenkünfte

Über ihre symbolische Rolle hinaus war die Gloriette ein Treffpunkt des Habsburger Hofs. Sie beherbergte prachtvolle Bankette, Konzerte und Events und diente in den wärmeren Monaten häufig als Kulisse für Frühstücksempfänge. Diese Zusammenkünfte erlaubten der kaiserlichen Familie und ihren Gästen, den Panoramablick über die Schlossgärten und die umliegende Landschaft zu genießen - ein erhabenes Setting für gesellschaftliche Anlässe.

Gloriette Schönbrunn mit ihrer majestätischen Architektur auf der Anhöhe
Die Gloriette Schönbrunn mit ihrer majestätischen Architektur auf der Anhöhe von Schönbrunn.

Zweiter Weltkrieg und Restaurierung

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Gloriette durch Bombardierungen beschädigt. Angesichts ihrer kulturellen Bedeutung nahm Österreich 1947 umfangreiche Restaurierungsarbeiten vor, gefolgt von weiteren Maßnahmen in den 1990er Jahren. Heute beherbergt sie das Café Gloriette, wo Gäste bei traditionellem Wiener Kaffee den Blick von der Terrasse genießen können.

Die Dachterrasse, ursprünglich eine Aussichtsplattform für die kaiserliche Familie, ist heute öffentlich zugänglich und bietet atemberaubende Ausblicke auf Wiens Stadtbild, den Wienerwald und bei klarer Sicht sogar die Donau.

Die Gloriette in der Populärkultur

Über die Jahrhunderte ist sie ein Symbol von Wiens imperialer Vergangenheit geblieben und zieht weiterhin Besucher:innen aus aller Welt an. Ihre malerische Lage macht sie zu einem beliebten Ort für Filmemacher:innen, Fotograf:innen und Künstler:innen, die von der Symmetrie des Bauwerks, seiner eleganten Silhouette vor der Skyline und dem beherrschenden Blick auf Schloss und Stadt angezogen werden.

Panoramablick von der Gloriette-Terrasse auf Schloss Schönbrunn und Wiens weite Landschaft bei klarem Licht
Panoramablick von der Gloriette-Terrasse auf Schloss Schönbrunn und Wiens weite Landschaft bei kristallklarem Licht.

Darüber hinaus haben die ruhige Atmosphäre und die eindrucksvolle Schönheit der Gloriette sie zu einem beliebten Ort für Hochzeiten, Fotoshootings und besondere Anlässe gemacht. Das Café im Inneren bietet ein gemütliches und zugleich elegantes Ambiente - perfekt für alle, die ein Stück Wiener Geschichte erleben und dabei einen Moment der Ruhe genießen wollen.

Ein zeitloses Wahrzeichen

Heute ist die Gloriette einer der meistbesuchten und beliebtesten Teile des Schloss Schönbrunn-Komplexes und bietet Besucher:innen einen Ort zum Entspannen, Nachdenken und Bewundern - sowohl der imperialen Architektur als auch der Natur, die sie umgibt.