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Griechenbeisl

Gemütliches Interieur des Griechenbeisl mit originalen Holzbalken und historischer Einrichtung.
Das Mark-Twain-Zimmer im Griechenbeisl, geschmückt mit Unterschriften berühmter Gäste aus der Geschichte.
Außenansicht des Griechenbeisl mit seinem historischen Schild und der mittelalterlichen Architektur.
Rustikale Einrichtungsdetails im Griechenbeisl mit authentischer österreichischer Wirtshauskultur.
Angenehme Atmosphäre im Griechenbeisl mit warmem und einladendem Ambiente.
Das Mark-Twain-Zimmer im Griechenbeisl, geschmückt mit Unterschriften berühmter Gäste aus der Geschichte.
Charmanter Eingang des Griechenbeisl, der Jahrhunderte Wiener Gasthaustradition widerspiegelt.
Traditionelle Wiener Einrichtung im Gastraum des Griechenbeisl, die Jahrhunderte Geschichte widerspiegelt.

Griechenbeisl

KarteGoogle Maps: 4.5/5 (6203 reviews)
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Das Griechenbeisl ist eines der ältesten und legendärsten Restaurants Wiens und geht auf das Jahr 1447 zurück. Mitten im historischen Zentrum, nahe dem Stephansdom, serviert dieses berühmte Wirtshaus seit Jahrhunderten traditionelle österreichische Küche. Berühmt ist es für seinen mittelalterlichen Charme, die Gewölbedecken und die mit Unterschriften historischer Persönlichkeiten bedeckten Wände. Über die Jahre war hier alles zu Gast, von Beethoven und Mozart bis Mark Twain.

Öffnungszeiten +43 1 5331977 WebsiteQuelle: Google Maps
Adresse:
Fleischmarkt 11
1010 Wien

Muvamo-Meinung

Ausgezeichnet mit dem Muvamo Award für seine bemerkenswerte Geschichte und sein Erbe - das Griechenbeisl, Wiens ältestes Restaurant, steht bis heute für Jahrhunderte an Tradition, Charakter und authentischer Wiener Gastfreundschaft.

Das Griechenbeisl ist eines der ältesten Restaurants Wiens, und das sieht man ihm an. Die Holzbalken, Steinmauern und das gedämpfte Licht erzählen seine lange Geschichte. Das ist kein inszenierter Traditions-Look - es ist einfach echt.

Die Karte bleibt der klassischen Wiener Küche treu: Tafelspitz, Gulasch und natürlich ein perfekt knuspriges Wiener Schnitzel. Wer es richtig deftig mag, greift zur Stelze. Dazu ein Glas österreichischer Wein oder ein kühles Bier - und du hast ein Essen, das sich anfühlt wie ein mittelalterliches Festmahl.

Das eigentliche Highlight ist die Geschichte. Einer der faszinierendsten Orte ist das „Mark Twain“-Zimmer, in dem berühmte Gäste ihre Unterschriften an den Wänden hinterlassen haben. Namen wie Beethoven, Schubert und sogar Johnny Cash zu sehen, macht einem bewusst, wie viele Legenden schon auf diesen Stühlen saßen.

Für das authentische Erlebnis sorgt außerdem Live-Musik - oft auf Zither, Klavier oder Akkordeon - und schafft eine unverwechselbar wienerische Atmosphäre.

Wenn du Geschichte und herzhafte österreichische Küche liebst, führt am Griechenbeisl kein Weg vorbei.

Nützliche Tipps

  • Das Restaurant hat mehrere Räume mit unterschiedlichem Ambiente. Wenn du es gemütlicher magst, bitte um einen Tisch in einer der kleineren Stuben.

Kulinarische Highlights

  • Probier das Wiener Schnitzel - ein Klassiker, der hier richtig gut gemacht wird.
  • Der Tafelspitz solltest du nicht verpassen, wenn du essen willst wie Kaiser Franz Joseph.

Geheimtipps

  • Wirt Leopold Schmied führte hier 1852 das Pilsner Urquell ein. Es steht immer noch auf der Karte.
  • Drei osmanische Kanonenkugeln von der Belagerung 1529 wurden bei Renovierungsarbeiten 1963 entdeckt und sind heute in die Wand unter der Treppe eingelassen, markiert durch eine kleine Tafel.

Bonus Infos

  • Täglich Live-Musik mit Zither, Klavier oder Akkordeon für ein authentisches Wiener Erlebnis.

Griechenbeisl: Wo Geschichte serviert wird

Die Anfänge des Griechenbeisl reichen bis ins Jahr 1447 zurück - damit ist es eines der ältesten durchgehend betriebenen Restaurants in Wien. Ursprünglich ein Treffpunkt für Händler und Reisende, wurde es schnell zum Lieblingslokal von Musiker:innen, Dichter:innen und Intellektuellen. Im Laufe der Jahrhunderte empfing es eine beeindruckende Gästeliste, darunter Ludwig van Beethoven, Wolfgang Amadeus Mozart, Richard Wagner, Franz Schubert und Mark Twain.

Der Name „Griechenbeisl" verweist auf die griechischen Kaufleute, die einst in dieser Gegend verkehrten. Trotz aller Veränderungen über die Jahrhunderte hat das Gebäude seinen mittelalterlichen Charakter bewahrt - mit niedrigen Decken, Holzbalken und historischen Wandmalereien.

Mark Twain-Zimmer im Griechenbeisl, geschmückt mit Unterschriften berühmter Gäste aus Jahrhunderten.
Mark Twain-Zimmer im Griechenbeisl, geschmückt mit Unterschriften berühmter Gäste aus Jahrhunderten.

Eine der berühmtesten Legenden ist die Geschichte vom „Lieben Augustin", einem Straßenmusikanten aus dem 17. Jahrhundert, der die Pest angeblich überlebte, weil er betrunken in eine Leichengrube gefallen war. Das Lied „Oh du lieber Augustin" ist bis heute ein beliebtes Volkslied, und das Restaurant hält sein Andenken mit einem Schild an der Fassade lebendig, das darauf hinweist, dass er hier erstmals sein berühmtes Lied sang.

Das Griechenbeisl ist ein Zeugnis von Wiens langer und bewegter Geschichte. Seit fast 580 Jahren empfängt es Kaiser, Musiker:innen, Schriftsteller:innen und Reisende, die alle auf ihre Art Spuren hinterlassen haben. Von seinen mittelalterlichen Anfängen bis zu seiner Rolle als Treffpunkt einiger der größten Geister der Geschichte bleibt es ein lebendiges Stück Stadtgeschichte.