Die Geschichte hinter dem Lugeck Figlmüller
Das Lugeck Figlmüller befindet sich im historischen Regensburger Hof, dessen Geschichte bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. Das heutige Gebäude wurde 1897 im Stil der Neorenaissance und des Neobarock errichtet. Dieser Teil Wiens, unweit der Rotenturmstraße und nahe dem Stephansplatz, war seit jeher ein Handelsgebiet. Der Lugeck-Platz diente als Marktplatz, verbunden mit dem ehemaligen Regensburger Kaufmannshaus. Heute lebt das architektonische Erbe in sorgfältig erhaltenen Details weiter, etwa in der Arkadenfassade, während das Innere modern gestaltet ist.
Der Name Figlmüller ist in Wien seit langem Synonym für Schnitzel. Seit 1905 betreibt die Familie ihr Stammhaus nur wenige Gehminuten entfernt und hat sich als Adresse für übergroße, goldbraun panierte Kalbsschnitzel etabliert. Das Lugeck Figlmüller, das 2014 eröffnete, geht jedoch einen eigenen Weg. Die jüngere Generation der Figlmüller-Familie wollte das kulinarische Erbe weiterentwickeln, ohne den Kern der Wiener Küche aufzugeben.

Sie haben das Konzept des traditionellen Gasthauses neu gedacht: die Großzügigkeit und Wärme beibehalten, aber die Umsetzung modernisiert. Entstanden ist ein stilvolles Restaurant, das ganz in seiner Zeit verankert ist, ohne die Vergangenheit zu vergessen. Die Karte folgt demselben Prinzip und balanciert herzhafte Klassiker mit saisonaler Finesse und moderner Präsentation.

Das Lugeck Figlmüller steht für eine Bewegung, die in Wien gerade an Fahrt aufnimmt: Tradition mit frischem Blick neu interpretieren und sowohl Einheimische als auch Gäste in eine zeitgemäße Version österreichischer Gastfreundschaft einladen. Inzwischen hat es sich bei designaffinen Reisenden, kulinarisch Neugierigen und Wiener:innen gleichermaßen einen Namen gemacht, die ein authentisch wienerisches Essen in entspanntem, elegantem Rahmen genießen wollen.

















































































































