Die Libelle über Wien: Geschichte der MQ Libelle
Die MQ Libelle ist ein relativ junger Zugang zu Wiens kulturellem Herz, und doch fühlt sie sich schon wie ein fester Bestandteil des Stadtrhythmus an. 2020 fertiggestellt, krönt sie das Leopold Museum, eine der Ankerinstitutionen des MuseumsQuartiers. Die Vision hinter der Libelle war ein neuartiger öffentlicher Raum - eine lebendige Plattform für kulturellen Austausch, urbane Erholung und künstlerischen Ausdruck.
Der Name "Libelle" verweist auf die architektonische Eleganz des Baus. Das Dach ist ein leichter Stahl-Glas-Pavillon. Seine geschwungene Glasfassade ist mit 2,4 Millionen silbernen Punkten der Künstlerin Eva Schlegel bedruckt, was ihm ein zartes, flügelartiges Aussehen verleiht. Die Architekten Laurids und Manfred Ortner, die bereits das MuseumsQuartier entworfen hatten, kehrten für diesen Anbau zurück. Ihr Design ist zugleich futuristisch und harmonisch in den bestehenden Museumskomplex integriert.

Wien kann wie kaum eine andere Stadt Geschichte und Innovation verbinden, und die MQ Libelle fängt diesen Geist wunderbar ein. Hier stehst du auf einem Gebäude, das Meisterwerke des frühen 20. Jahrhunderts beherbergt, blickst auf imperiale Architektur - und genießt dabei eine Struktur, die ganz in der Gegenwart verwurzelt ist.
Der Raum wird auch für Ausstellungen und künstlerisches Programm genutzt, kuratiert vom MuseumsQuartier-Team, besonders in den wärmeren Monaten. Von Tanzperformances bis zu Lichtinstallationen dient die Libelle als schwebende Bühne für Ideen und Ausdruck. Ein Statement: dass Kultur zugänglich, erhaben und offen für alle sein sollte.













































































































