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Café Gloriette

Großer Hauptsaal des Café Gloriette mit weißen Säulen und großen Fenstern mit Blick auf Schönbrunn.
Gloriette spiegelt sich im Teich von Schloss Schönbrunn an einem ruhigen Nachmittag.
Innenraum des Café Gloriette mit Wandskulpturen, großen Fenstern und gedeckten Tischen.
Gäste an Tischen auf der Terrasse des Café Gloriette in Schönbrunn.
Leere Café-Tische unter der verzierten Decke und den hohen Bogenfenstern des Café Gloriette.
Hohes Bogenfenster im Café Gloriette mit Blick auf die Schönbrunner Gartenanlage.
Hauptsaal des Café Gloriette mit verzierter Decke, Säulen und einem Klavier in der Ecke.

Café Gloriette

KarteGoogle Maps: 4.4/5 (10513 reviews)
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Das Café Gloriette ist ein elegantes Café auf dem Gelände von Schloss Schönbrunn. Auf einer Anhöhe gelegen, befindet es sich in der historischen Gloriette, einem Pavillon aus dem 18. Jahrhundert, der ursprünglich als kaiserlicher Speisesaal diente. Heute ist es ein wunderbarer Ort, um einen Kaffee zu genießen, bei einem Stück Torte die Panoramaaussicht über Wien, die Schönbrunner Gärten und die umliegenden Hügel zu bewundern. Ob auf der Außenterrasse oder im stilvoll eingerichteten Innenbereich: Das Café Gloriette verbindet historisches Flair mit einem entspannten Wiener Kaffeehauserlebnis.

Öffnungszeiten +43 1 8791311 Website Barrierefreier ZugangQuelle: Google Maps
Adresse:
Café Gloriette
1130 Wien

Muvamo-Meinung

Ausgezeichnet mit dem Muvamo Award für das historische Ambiente und die kaiserliche Atmosphäre.

Das Café Gloriette thront am höchsten Punkt des Schönbrunner Schlossparks und ist ein lohnendes Ziel nach einem gemütlichen Spaziergang durch die frei zugänglichen Gärten. Der Weg bergauf ist sanft mit ein paar steileren Abschnitten, aber insgesamt gut machbar. Wer sich den Aufstieg sparen will, nimmt einfach die Miniaturbahn, die vom Schlossgelände direkt zur Terrasse fährt. Die Gloriette ist zwar für ihren Panoramablick über Wien bekannt, aber diesen weiten Ausblick gibt es nur von innen oder von der Aussichtsplattform. Wer draußen auf der Terrasse sitzt, sieht das Panorama nicht. Für das volle Erlebnis lohnt es sich, kurz reinzugehen oder vor bzw. nach dem Besuch die Plattform anzusteuern.

Auch das Innere beeindruckt: Hohe Decken und Bogenfenster schaffen eine herrschaftliche Atmosphäre. Die Außenterrasse bietet zwar keinen direkten Blick auf Schloss Schönbrunn, dafür aber ein charmantes Setting inmitten des üppigen Grüns der Schlossgärten. Draußen zu brunchen in dieser ruhigen Umgebung hat unseren Besuch wirklich besonders gemacht.

Die Brunch-Karte ist vielseitig und hat eine Mischung aus österreichischen Klassikern und internationalen Optionen. Besonders gut: die frisch gebackenen Mehlspeisen und der kräftige Kaffee. Es gibt aber auch glutenfreie und vegetarische Alternativen . hier wird jeder fündig.

Ein Besuch im Café Gloriette lohnt sich besonders, wenn du ohnehin Schloss Schönbrunn und den Schlosspark erkundest.

Nützliche Tipps

  • Im Café Gloriette werden Reservierungen nur für den Sisi Brunch angenommen. Für alle anderen Besuche, ob Kaffee oder à la carte, gilt: Wer zuerst kommt, sitzt zuerst.
  • Nicht vergessen: Die Terrasse bietet tolle Fotomöglichkeiten mit Panoramablick.

Kulinarische Highlights

  • Gönn dir das Sisi Buffet, das samstags, sonntags und an Feiertagen angeboten wird, mit einer Auswahl an Wiener Frühstücksspezialitäten.

Geheimtipps

Bonus Infos

Geschichte genießen mit Aussicht: Die Story hinter dem Café Gloriette

Die Gloriette, in der sich heute das Café befindet, wurde 1775 von Kaiserin Maria Theresia als "Ruhmestempel" in Auftrag gegeben - ein Symbol für Macht und Pracht des Habsburgerreichs. Entworfen vom Architekten Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg, ist sie ein frühes Meisterwerk des Neoklassizismus mit imposanten Bögen und filigranen Skulpturen. Im Laufe der Jahrhunderte diente sie verschiedenen Zwecken, unter anderem als Speisesaal und Festvenue der kaiserlichen Familie.

Spiegelung der Gloriette im stillen Wasser, ein symmetrisches Meisterwerk barocker Architektur.
Café Gloriette in Wien, ein beeindruckender Pavillon mit prachtvollen Bögen und Terrassenblick im Schönbrunner Schlosspark.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Gloriette schwer beschädigt, aber bereits 1947 restauriert. Eine umfassendere Sanierung folgte 1995: Der Mittelteil wurde mit Glasscheiben versehen und so in das heutige Café verwandelt. Ziel war es, den historischen Charakter zu bewahren und gleichzeitig eine zeitgemäße Nutzung zu ermöglichen.

Das Café Gloriette bietet kulinarische Genüsse und dient auch als kultureller Veranstaltungsort. Der Sonntagsbrunch wird von Live-Musik begleitet - von klassischen Kompositionen bis Jazz - und verbindet Gastronomie und Kunst. Das Café hat sich zu einem beliebten Ziel entwickelt, bekannt für seine klassischen Wiener Mehlspeisen und Kaffeespezialitäten.