Augenweide: Nicht nur ein weiteres Restaurant
Die Augenweide wurde als Teil der Wiener Post-Pandemie-Welle von frischen, flexiblen Restaurants mit Qualitätsanspruch eröffnet, die Traditionen umgehen, ohne auf Eleganz zu verzichten. In einem modernen Gebäude in der Nähe des Donaukanals gelegen, richtet es sich an eine Klientel, die urban, kulturell aufgeschlossen und zunehmend global im Geschmack ist.

Im Gegensatz zu Nischenlokalen, die alles auf eine Küche setzen, begrüßt die Augenweide die Tatsache, dass die heutigen Gäste eine Auswahl wünschen. Die Fähigkeit, Steaks neben delikatem Sushi und handgemachter Pasta zu servieren, mag chaotisch klingen - aber in der Ausführung wirkt es makellos. Das Küchenteam bringt mediterrane, japanische und mitteleuropäische Küchen zusammen und setzt sie mit ruhiger Zurückhaltung und einem scharfen Blick für die Präsentation ein.
Das Design ist ebenso durchdacht. Das Interieur kombiniert Lounge-Bestuhlung, viel Grün und dynamische Beleuchtung für eine urbane, lebendige Atmosphäre. Das Ergebnis ist ein Speisesaal, der die Aufmerksamkeit fesselt, ohne dich zu überfordern.
In den letzten Jahren hat sich der Bezirk 1020 zu einem der interessantesten kulinarischen Hotspots Wiens entwickelt, und die Augenweide trägt maßgeblich zu dieser Entwicklung bei. Es ist ein Ort, der sein Publikum versteht: stilbewusst, geschmacksorientiert und bereit für einen kosmopolitischen Teller ohne die Touristenklischees.



















































































































