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Vollpension

Die Sammlung altmodischer Dekorationen schafft eine gemütliche, nostalgische Atmosphäre wie in einem Wohnzimmer bei Oma.
Außenansicht der Vollpension.
Gemütliches Inneres der Vollpension in Wien mit Backsteinwänden und Vintage-Deko.
Humorvolle Neuinterpretation einer klassischen Szene als Teil der verspielten Deko in der Vollpension.
Sammlung von Vintage-Kunstwerken an einer Backsteinwand in der Vollpension.
Handarbeit und verspielte Deko im Vintage-Stil unterstreichen den nostalgischen Charme der Vollpension.
Trinkbrunnen bei der Vollpension mit der Aufschrift "Oma-Sprudel vom Fass".

Vollpension

KarteGoogle Maps: 4.5/5 (6763 reviews)
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Die Vollpension in Wien ist ein generationenübergreifendes Café, das ältere und jüngere Generationen in einer herzerwärmenden Umgebung vereint.

Die älteren Herrschaften, liebevoll "Omas" und "Opas" genannt, sind die Hauptattraktion des Cafés. Sie bringen ihre kulinarischen Fähigkeiten ein, um traditionelle österreichische Backwaren und Desserts zu backen, die im Café verkauft werden. Diese Initiative gibt ihnen ein Gefühl von Sinnhaftigkeit, Gemeinschaft und zusätzlichem Einkommen.

Die Vollpension fördert sinnvolle Interaktionen zwischen den Generationen. Die Gäste genießen authentische, hausgemachte Köstlichkeiten und unterhalten sich mit den älteren Bäckern, die Geschichten und Weisheiten austauschen. Dieser Austausch bereichert das Leben von Senioren und Gästen gleichermaßen und schafft eine warme und integrative Atmosphäre.

Die Vollpension hat Online- und Studio-Backkurse im Programm und veranstaltet "Generationengespräche", um das generationsübergreifende Lernen und die Bindung weiter zu fördern. Diese Aktivitäten feiern die Talente und das Wissen der älteren Generation und machen den Besuch für alle Altersgruppen zu etwas Besonderem. Sie dient als Vorbild für Unternehmen, die positive soziale Wirkung erzielen, indem sie Verbindungen zwischen verschiedenen Altersgruppen fördern.

Öffnungszeiten WebsiteQuelle: Google Maps
Adresse:
Schleifmühlgasse 16
1040 Wien

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Muvamo-Meinung

Die Vollpension erhält den Muvamo Award für ihr einzigartiges soziales Konzept und auch für eine der besten Buchteln mit Vanillesauce in Wien.

Die Vollpension in Wien ist mehr als ein Café; es fühlt sich an wie das Wohnzimmer deiner Oma, erfüllt von den nostalgischen Düften frisch gebackener Waren und dem sanften Summen der Gespräche.

Dieses Café zeichnet sich durch ein herzerwärmendes Konzept aus. Es beschäftigt Senioren und gibt ihnen die Möglichkeit, ihre bewährten Backkünste und Geschichten mit allen Generationen zu teilen. Dieser Austausch zwischen den Generationen liefert köstliche Leckerbissen und fördert gleichzeitig den Zusammenhalt und das Verständnis in der Gemeinschaft. Die Rentner, die dort arbeiten, sind präsent und engagiert und geben dem Ganzen eine persönliche Note. Für diejenigen, die sich für Nachhaltigkeit und soziales Unternehmertum interessieren, ist die Vollpension ein gutes Beispiel dafür, wie Gastfreundschaft mit einer positiven Mission verbunden werden kann.

Die Einrichtung besticht durch Vintage-Charme mit zusammengewürfelten Möbeln und Fotografien, die Erinnerungen an die Vergangenheit wecken.

In einer Stadt, die für ihre Kaffeehauskultur berühmt ist, sticht die Vollpension hervor und zeigt, dass die Magie Wiens in den Geschichten seiner Menschen liegt. Für Reisende, die ein authentisches Wiener Café mit einem gewissen Etwas suchen, ist die Vollpension genau richtig.

Nützliche Tipps

Bonus Infos

  • Die warm mit cremiger Vanillesauce servierten Buchteln solltest du unbedingt probieren!

Ein Stück Sinnhaftigkeit: Die Social-Impact-Geschichte der Vollpension

Die Vollpension begann 2012 als Pop-up-Projekt während der Vienna Design Week und vermischte zwei starke Zutaten: Österreichs Backtradition und die unterschätzte Ressource des Wissens und der Herzlichkeit älterer Menschen. Die Gründer waren eine Gruppe von Kreativen und Sozialunternehmern, die die soziale Isolation älterer Menschen bekämpfen und gleichzeitig den Geist des traditionellen Wiener Kaffeehauses auf eine persönlichere, modernere Art und Weise wiederbeleben wollten.

Die berühmte Buchtel der Vollpension, ein weiches, flaumiges österreichisches Hefegebäck, serviert in einem großzügigen Teller voll mit warmer Vanillesauce
Ein echter Klassiker in der Vollpension: frisch gebackene Buchteln, die in warmer Vanillesauce schwimmen und auf einem Vintage-Teller serviert werden - genau wie bei Oma.

Nach ihrem anfänglichen Erfolg eröffnete die Vollpension 2015 ihr Stammcafé in der Schleifmühlgasse, gefolgt von einem größeren Lokal im ersten Bezirk. Der Name "Vollpension" ist eine spielerische Anspielung auf den Begriff "Volle Pension", aber hier deutet er mehr an als nur finanzielle Sicherheit - es geht darum, voll einbezogen, voll engagiert und, im wahrsten Sinne des Wortes, voll verpflegt zu sein.

Das Projekt beschäftigt Rentner - hauptsächlich Frauen - als Bäckerinnen und Cafépersonal. Viele von ihnen sind über 60 und bringen jahrzehntelange Erfahrung, Familienrezepte und Geschichten mit an den Tisch. Die Idee ist denkbar einfach: Arbeitsplätze für ältere Erwachsene schaffen und gleichzeitig den Gästen die Möglichkeit geben, hausgemachte Speisen zu genießen, die einen echten kulturellen Wert haben.

In den letzten Jahren hat die Vollpension ihre Wirkung ausgebaut und bietet Backworkshops und sogar digitale "Backen mit Oma" Online-Kurse während des Lockdowns an. Sie haben nationale Anerkennung erlangt, nicht nur für ihre Kuchen, sondern auch dafür, dass sie zeigen, wie ein Austausch zwischen den Generationen sinnvoll und gewinnbringend sein kann.

Im Grunde ist die Vollpension ein Liebesbrief an die Vergangenheit, verpackt in einem Rahmen, der die Ästhetik und die Werte von heute anspricht. Sie ist der Beweis dafür, dass ein gutes Stück Kuchen - serviert mit Geschichte, Menschlichkeit und einem frechen Sinn für Humor - die Welt immer noch ein bisschen kleiner und viel wärmer erscheinen lassen kann.