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Zum Schwarzen Kameel

Gäste auf der Terrasse des Zum Schwarzen Kameel unter der roten Markise.
Straßenszene vor dem Zum Schwarzen Kameel.
Passanten und Gäste vor dem Zum Schwarzen Kameel in der Bognergasse.

Zum Schwarzen Kameel

KarteGoogle Maps: 4.4/5 (5977 reviews)
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Das Zum Schwarzen Kameel ist ein historisches Feinkostgeschäft, eine Weinbar und ein Restaurant im Herzen des 1. Wiener Gemeindebezirks, nur wenige Gehminuten vom Wahrzeichen Stephansdom entfernt. Es wurde 1618 gegründet und gehört zu den ältesten und beliebtesten kulinarischen Wahrzeichen der Stadt. Bekannt für seine elegante Jugendstil-Innenausstattung und die lebhafte soziale Atmosphäre, vereint es von Tradition und Stil. Das Restaurant ist besonders berühmt für seine typischen Brötchen sowie für Klassiker wie Wiener Schnitzel und Apfelstrudel. Seit Jahrhunderten zieht es eine lebhafte Mischung aus Künstlern, Intellektuellen und Politikern an und ist nach wie vor ein stilvoller Treffpunkt im Wiener Kulturleben.

Öffnungszeiten +43 1 5338125 Website Barrierefreier ZugangQuelle: Google Maps
Adresse:
Bognergasse 5
1010 Wien

Muvamo-Meinung

Ausgezeichnet mit dem Muvamo Award für die Gestaltung der Wiener Aperitif-Szene - ein historischer Ort, an dem auf der eleganten Terrasse Gemütlichkeit und Tradition lebendig werden.

Das Zum Schwarzen Kameel spielt eine besondere Rolle in der Wiener Esskultur. Es ist bekannt für seine Brötchen - kleine, die sorgfältig zusammengestellt sind und voller Geschmack stecken. Um die Mittagszeit wird die Stehtheke zu einer eigenen sozialen Szene. Die Leute kommen vorbei, geben ohne Zögern ihre Bestellung auf und genießen ein Glas Wein oder einen Campari Soda, während sie eine kurze Pause vom Tag einlegen. Beliebte Varianten wie Roastbeef mit Kren, Ei mit Sardelle und Räucherlachs werden schnell und gleichbleibend gut zubereitet.

Neben den berühmten Brötchen hat die Küche auch eine größere Auswahl an warmen traditionellen Gerichten und saisonalen Spezialitäten.

Die Terrasse davor trägt zum Gesamteindruck bei. An sonnigen Tagen ist es ein idealer Ort, um bei einem Drink zu sitzen und dem Treiben der Stadt zuzusehen. Das Publikum ist vielfältig - Berufstätige, Künstler, Politiker, Einheimische, die schon seit Jahren hierher kommen.

Oberhalb der lebhaften Theke und der Straßenterrasse hat das Zum Schwarzen Kameel in seiner Beletage - ein eleganter Speisesaal im Obergeschoss, der für private Veranstaltungen und ruhigere Zusammenkünfte reserviert ist, ein noch gehobeneres Erlebnis. Die Atmosphäre verändert sich spürbar: sanfte Beleuchtung, historische Details und ein ruhigeres Tempo geben den Ton an. Es eignet sich gut für Geschäftsessen, besondere Feiern oder einfach für diejenigen, die eine intimere Umgebung abseits des Trubels bevorzugen. Die gleichen hohen Standards gelten für Speisen und Wein, jedoch mit einem maßgeschneiderten und diskreten Ambiente, das den zeitlosen Charakter des Hauses widerspiegelt.

Das Zum Schwarzen Kameel verlässt sich nicht auf Trends. Seine Anziehungskraft liegt in der Qualität, der Atmosphäre und einem starken Identitätsgefühl.

Nützliche Tipps

  • An sonnigen Tagen sind die Tische im Freien sehr beliebt.
  • In der hauseigenen Pâtisserie findest du wunderschön verpackte Süßigkeiten und Gebäck - ideal als Souvenir oder Geschenk.
  • Der Kameel-eigene Weinhandel hat eine gut zusammengestellte Auswahl mit einer starken Vertretung führender österreichischer Produzenten neben internationalen Flaschen.

Kulinarische Highlights

  • Die legendären Brötchen sind ein wichtiger Bestandteil eines Kameel-Besuchs - kleine, offene Brötchen, die mit frischen Zutaten belegt und stets mit Sorgfalt zubereitet werden.

Geheimtipps

  • Die Beletage im Obergeschoss kann für private Feiern reserviert werden - ein raffinierter, weniger bekannter Raum mit ruhigerer Atmosphäre und umfassendem Service.

Zum Schwarzen Kameel: Ein Tradition seit 1618

In einer Stadt, in der die Geschichte aus jeder Hausfassade widerhallt, nimmt das Zum Schwarzen Kameel einen einzigartigen Platz ein - nicht als Museumsstück, sondern als lebendiger Teil der Wiener Kultur-DNA. Das Zum Schwarzen Kameel wurde 1618 von Johann Baptist Cameel als Gewürzladen gegründet und entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte zu einer gefeierten Wiener Institution, die von Aristokraten und anderen namhaften Personen frequentiert wurde. Der Name, der übersetzt „Das Schwarze Kamel“ bedeutet, soll ein Wortspiel mit dem Nachnamen des Gründers, Cameel, sein. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich diese Adresse in der Bognergasse weiter und wandelte sich vom Anbieter von Köstlichkeiten zum gesellschaftlichen Salon, ohne dabei seine Essenz zu verlieren.

Zum Schwarzen Kameel - 1
Spritzer, Stil und beschwingtes Treiben auf der stets lebhaften Terrasse des Zum Schwarzen Kameel in Wien.

Die heutige Feinkosttheke, berühmt für ihre Brötchen, ist der moderne Ausdruck einer kulinarischen Tradition, die bis zur Gründung im Jahr 1618 zurückreicht. Und doch ist das Bemerkenswerte am Zum Schwarzen Kameel, wie grandios es mit der Zeit gegangen ist. Im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert zog der Ort die intellektuelle und kreative Elite der Stadt an. Es war ein beliebter Treffpunkt für Maler, Dichter und Musiker wie Beethoven und Waldmüller, die zu den namhaften Gästen zählten. Das heutige Jugendstil-Design, das in dieser Zeit hinzugefügt wurde, prägt noch immer seine unverwechselbare visuelle Identität - man denke an dunkles Holz, goldene Akzente und ein Gefühl von schlichter Opulenz.

Was das Zum Schwarzen Kameel auszeichnet, ist seine Fähigkeit, sich sowohl historisch als auch lebendig aktuell anzufühlen. Heute spielt es drei Rollen in einem: ein elegantes Speisezimmer für moderne österreichische Küche, ein Feinkostladen, in dem sich Einheimische Brötchen an Marmortheken holen, und eine geschäftige Bar, die sich ebenso gut für einen schnellen Spritzer wie für ein spätes Date eignet. All dies pulsiert mit einem Gefühl von Rhythmus und Ritual, das Generationen von Wienern vertraut ist. Obwohl es bei Besuchern beliebt ist, bleibt es ein echter lokaler Treffpunkt mit einer beträchtlichen Wiener Kundschaft.